Geschichte

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Schießplatz „Am Bärwald“

Im Zusammenhang mit der ab 1867 betriebenen Verstärkung der sächsischen Armee entstanden in Sachsen neue Kasernenbauten. In Bautzen wird am 02. Juni 1875 für das 4. Infanterie – Regiment Nr. ‚103 der Grundstein für die „Neue Kaserne“ gelegt. Gleichzeitig wird der urkundlich erstmalig 1867 genannte Schießplatz „Am Bärwald“ großzügig ausgebaut.

Am 26. Mai 1903 weilt König Georg von Sachsen in Bautzen. Das 103-er Regiment veranstaltet neben einer groß angelegten Ehrenparade ein Preisschießen auf dem festlich geschmückten Schießplatz, der zur damaligen Zeit sechs mal so groß war und zwei Infanterie-Kompanien in festen Unterkünften Quartier bot.

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Parade Bautzener Kornmarkt (1910)
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Parade auf dem Bautzener Hauptmarkt

Bis zum Ende des 2. Weltkrieges wurden die Schießstände (bis 1 000 Meter Länge) durch die Bautzener Garnison und durch die Munitionsfabrik Gnaschwitz (als Prüfstand) genutzt.

Ab 1945 und bis 1989 waren die Kasernierte Volkspolizei, die Grenzpolizei, das Volkspolizei-Kreisamt, die Kampfgruppen sowie die GST Hauptnutzer. Leider hat in dieser Zeit der Schießplatz seinen „Glanz“ verloren.

Ab 1945 wurde der Schießstand für Kasernierte Volkspolizei, der NVA und der Volkspolizei für alle Waffen der Einheiten genutzt. (Auch Maschinenwaffen)

Ab 1961 bis 1998 wurde der Schießstand dem VPKA Bautzen zur ständigen Nutzung und Verantwortung übergeben.

1976 wurden die Schiessbahnen durch die Dienststellen des MdI neu gebaut. (1 Bahn die JVA Bautzen, 1 Bahn das VPKA Bautzen in Zusammenarbeit mit der Schule für Versorgungsdienste Bautzen)
Somit sind ab 1976 – 2 Schiessbahnen zu je 200 m neu entstanden.
Neben der rechten 2OOm Bahn wurde bis 1985 durch die Kampfgruppen des Kreises Bautzen das PG Schießen durchgeführt. Nur PG 2 ( Bis 100m)

Die 2 Bahnen wurden durchgehend von den Einheiten des MdI ( VP u. KG) für alle Handfeuerwaffen der Einheiten genutzt. (Auch an Sonn. -und Feiertagen )

Ab 1991/92 wurde die Anlage vollständig umgebaut, sie wird heute als Schießstand für leichte Handfeuerwaffen durch die sächsische Polizei und Schützenvereine genutzt. Derzeit wird eine moderne Schallschutzanlage konzipiert, um einerseits den Schießplatz dauerhaft zu erhalten (Schaffung von Arbeitsplätzen) und andererseits den Lärmpegel drastisch zu senken.

1993 wurde die Abt. Schiessen des PSC Bautzen gegründet. Gleichzeitig wurde mit dem Bau des Wurfscheibenschießstandes begonnen.

1999 wurde aus Sicherheitsgründen (Blenden) der Schießstand zur weiteren Nutzung für Langwaffen gesperrt.

Am 29.12.2009 gründeten die Mitglieder der Abteilung Schießen des PSC Bautzen einen eigenständigen Verein.

Den Polizeisportverein Bärwaldschützen e.V.

 

 

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